Interview Michal SykoraMichal 5x4

 

Anfang 2019 wurde mit den Proben für „Der wahre Jakob“ begonnen und erst 2022 kann dieses Stück aufgeführt werden. Ist dies eine Belastung für dich?

Nein, eine Belastung ist das nicht. Es ist nur so, wir müssen mit der Erarbeitung des Stückes wieder von vorn anfangen, auch wegen der Veränderungen in der Besetzung. Zwei Jahre ist eine lange Zeit.

Viele Künstler aus anderen Bereichen haben sich durch Corona neu orientieren müssen. Wie ist das bei Schauspielern?

So wie ich das beobachtet habe, ist das bei den Schauspielern nicht so. Natürlich kommt es darauf an, ob man im Theater freiberuflich tätig ist oder eine Festanstellung hat. Die meisten sind aber dabei geblieben. Trotzdem, es war und ist eine schwere Zeit, ich hoffe, dass das Schlimmste hinter uns liegt.

„Der wahre Jakob“ ein Stück aus der Feder von Arnold & Bach, bekannt auch durch „Die spanische Fliege“. Was erwartet die Besucher?

Die Besucher erwartet eine sehr gute Boulevard-Komödie, mit allem drum und dran. Sie werden sehr viel Spaß haben und wir mit Sicherheit auch.

Du arbeitest bei anderen Projekten auch mit Profis. Wie groß ist der Unterschied zu den Laiendarstellern.

Na ja, die Profis müssen, die Laien wollen. Alles eine Einstellungssache! Natürlich geht es auch um Handwerk, wobei man erfahrene Laiendarsteller schon mit Profis vergleichen kann. 

Manchmal ist die Arbeit mit Amateuren auch inspirierend, weil du die Tabula Rasa neu schreibst. Aber ich mache das gern.

Was erhoffst du dir von der kommenden Spielzeit?

Ich hoffe, die verlorene Normalität kehrt mit der kommenden Spielzeit zurück. Und natürlich wünsche ich mir viel Spaß und Erfolg.